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DIE SONNE SCHEINT IMMER!!!
S√ľchte, Atmen und der erste Schock..
(wir haben einige Ausz√ľge aus dem gesamten Channeling rausgenommen)

Es SIND schwierige Zeiten, wir wissen es, aber Ihr werdet da durchkommen! K√∂nnt Ihr Euch vorstellen, dass Ihr selbst das alles, also den ganze Ablauf der Zeit, den Ihr jetzt erlebt, vorher schon erschaffen habt, wie eben ein Computerprogramm, das dann eben abl√§uft, nachdem man bestimmte Kn√∂pfe gedr√ľckt hat und Ihr also in Wirklichkeit gar nichts zu bef√ľrchten habt? Ihr Euch selbst eigentlich nur VERTRAUEN m√ľsstet? Weil Ihr tief in Eurem Herzen wisst: Ich selbst erschaffe genau das f√ľr mich, was f√ľr mich am besten ist! Im ganzheitlichen Sinne gesehen. Und nur, weil Ihr von Schritt zu Schritt bestenfalls einzelne Fragmente oder Ausschnitte sehen k√∂nnt, weil die Sicht begrenzt ist, habt Ihr den Eindruck, Ihr st√ľndet im Nebel, aber Ihr WISST ja, dass das nicht stimmt, denn die Sonne scheint ja immer, auch wenn darunter eine Schicht von Nebel sein mag, in der Ihr Euch gerade befindet. Genauso m√ľsst Ihr Euch die momentane Phase vorstellen, in der es sehr wohl ‚Äď vor allem f√ľr die Sensiblen unter Euch ‚Äď schwierig ist, normal weiterzugehen, zu atmen und zu ‚Äěfunktionieren‚Äú, weil der Druck und die Gegens√§tze auf dem Planeten momentan so stark sind wie NIE zuvor. Wir sprechen immer wieder von diesem dunkelsten Punkt, bevor die Sonne aufgeht. Es sind ja seit diesem Tag der Sonnenfinsternis wirklich ganz enorm hohe Frequenzen auf die Erde gestr√∂mt und sie str√∂men weiter; das wird erst in etwa zwei Wochen wieder ein wenig nachlassen. Dadurch wird nat√ľrlich ganz viel ausgel√∂st! Die Italiener w√§hlen derzeit wieder, Berlusconi will sich gegen seinen ‚ÄěGegner‚Äú behaupten und dann gibt es da noch die ganzen Geschichten mit der ‚ÄěMafia‚Äú und der ‚ÄěCosa Nostra‚Äú, also auch diesen Terror und die Gewalt... Weiter geht es auch im Irak und auf der ganzen Welt mit diesen Polarit√§ten. Auch im privaten Bereich habt Ihr ein Drama nach dem anderen erlebt in der letzten Zeit oder seid auf ziemlich heftige W√§nde gesto√üen, wo Ihr oft da gestanden habt und nur noch ein Fragezeichen √ľber Eurem Kopf hattet, nicht wahr? Es sind wirklich diese ‚Äěletzten Tage‚Äú, welche in den Prophezeiungen immer beschrieben wurden, wo ‚Äěeiner gegen den anderen‚Äú aufsteht, was aber nicht w√∂rtlich zu verstehen ist, sondern eben eine tiefe Symbolik f√ľr das Gegensatzpaar Alte Welt/Alte Energie und Neue Welt/Neue Energie sein soll. Und je k√ľhler bzw. ruhiger oder zentrierter man/frau mit dieser ganzen Angelegenheit umgehen kann, desto schneller wird sie verschwunden sein, so wie die Sonne, wenn sie eben lang genug auf den Nebel scheint, mit der Zeit den Nebel einfach aufl√∂st. Ihr k√§mt ja auch nicht auf die Idee, wenn Ihr in einer Nebelbank steht, Euer Schwert zu ziehen, um die Nebelbank zu zerteilen oder? Nein. Ihr wisst ja, Ihr braucht nur ganz ruhig durch diese Nebelbank hindurchzugehen und je h√∂her Ihr dem Gipfel zukommt, desto heller und sonniger wird es. Reagiert einfach nur ganz souver√§n, indem Ihr ATMET! Ihr braucht eigentlich nichts zu sagen, zu denken oder in die Wege zu leiten, Ihr br√§uchtet einfach nur zu atmen. K√∂nnte der Nebel Euch denn ‚Äěangreifen‚Äú? 

Nein, der kann mich nur einnehmen. 

Richtig. Wenn Du aber wei√üt, da kommt zwar noch viel mehr Nebel, aber er KANN mir nichts tun! Ich BIN ja tief in mir drin die Sonne, dann k√∂nntest Du einfach nur ruhig und unbehelligt weitergehen. Dass der Nebel dabei oft auch ‚Äěw√ľtend‚Äú werden kann, weil er es einfach nicht schafft, Dich zu beeindrucken, ist auch ganz klar, aber wenn Du wei√üt, dass auch diese ‚ÄěWut‚Äú Dir nichts anhaben kann... Und so weiter. Genauso geht mit den planetaren Ereignissen oder pers√∂nlichen Ereignissen um, die Euch vielleicht immer noch eine immense Angst machen: Es ist ‚Äěnur‚Äú Nebel! Und der Nebel ist in Ordnung, denn er hat einen Sinn und eine Funktion. Und auch Ihr wart einmal Nebel bzw. Nebelverursacher oder habt Euch in diesen Nebelschwaden verirrt und konntet nicht mehr herausfinden. Und was entsteht dann f√ľr ein Gef√ľhl, wenn jemand davon √ľberzeugt ist, vom Nebel √ľberw√§ltigt werden zu k√∂nnen? 

Angst und Panik. 

Und ist eine kalte und enge Energie wie ‚ÄěAngst‚Äú dazu geeignet, Nebelschwaden aufzul√∂sen? 

Nein. 

Dann wollte A. noch wissen, wie es denn nun mit den √úbungen zur Stabilisierung der eigenen Merkaba ist. Es ist also so, dass es ganz individuell jedem Menschen √ľberlassen bleibt, ob er das gerne tun w√ľrde oder nicht. Wenn Ihr Euch wirklich vertrauen w√ľrdet, wenn Ihr tief innen wirklich an Euch glauben w√ľrdet, w√ľsstet Ihr, dass Euch ganz bestimmte Dinge zu ganz bestimmten Zeiten einfach begegnen, als M√∂glichkeit, als Gef√ľhl, als Chance, und Ihr k√∂nnt diese Dinge dann eben ergreifen, benutzen, annehmen oder aber auch nicht. Selbstverst√§ndlich ist es NICHT notwendig, dass man diese √úbungen unbedingt machen sollte oder m√ľsste, denn das w√§re ja dann wie bei der Geschichte mit den Christen, die gar keine Chance haben, Christen geworden zu sein oder getauft zu werden, weil sie im hintersten, afrikanischen Busch geboren wurden und damit gar keine Chance oder Gelegenheit dazu geboten bekamen, nicht wahr? Sie w√ľrden dann ‚Äď gem√§ss geschriebenem Gesetz ‚Äď nicht in den Himmel kommen k√∂nnen... Es ist ein Konstrukt des Verstandes, so wie vieles, √ľber das Ihr viel zu viel nachdenkt. Vertraut einfach Eurem Gef√ľhl! Indem Ihr Euch tief atmend, in Eurer Mitte seiend, in Eurer eigenen Freude und auf Eure eigene Art und Weise durch Euer Leben hindurch bewegt, entwickelt sich so etwas wie ein ‚ÄěLichtfahrzeug‚Äú ganz automatisch; indem Ihr einfach ‚Äěnur‚Äú mit dem seid, was ist, indem Ihr Euch selbst vertraut und indem Ihr das geschehen lasst, was Ihr f√ľr Euch selbst in Euer Leben hineingesch√∂pft habt, m√ľsst Ihr nichts mehr ganz Bestimmtes tun. Wenn Ihr feststellt, dass Ihr diese oder jene √úbung gerne macht und sie tut Euch gut, sie f√∂rdert Euch, dann macht sie bitte, aber es ist keine Notwendigkeit und kein Zwang vorhanden. Ihr k√∂nntet sogar soweit gehen, all Euer Wissen aus B√ľchern oder Seminaren einfach, nachdem Ihr es zu Euch genommen habt, wieder auszuscheiden, so wie bei der Verdauung Eurer Nahrung: Das, was Ihr wirklich BRAUCHT, was Ihr an Impulsen ben√∂tigt, das habt Ihr dann in Euch und den Rest k√∂nnt Ihr vergessen. Also:  

Wenn Es Euch Freude macht, dann tut es
und wenn nicht, dann lasst es einfach.

Und dies sollte √ľberhaupt DAS Barometer f√ľr Euer ganzes Leben schlechthin sein. Noch einmal ganz deutlich: Ihr solltet f√ľr Euch selbst immer mehr Freude und Spa√ü daran haben, IHR SELBST zu sein! Wirklich nur das zu tun, was Eurem Herzen entspricht und Euch immer weniger zu irgendetwas zu zwingen... Ihr braucht nicht zu k√§mpfen oder Euch durch irgendetwas hindurchzuqu√§len ‚Äď es geht auch mit Leichtigkeit! Ansonsten ein wundersch√∂nes Osterfest mit den ganzen, neu angekommenen ‚ÄěL√§mmern‚Äú und auch ein Lamm ist wirklich eine sehr heilige Symbolik! 

Dann machen wir hier weiter mit der Thematik der ‚Äěprivaten Channelings‚Äú: Nat√ľrlich und selbstverst√§ndlich d√ľrft und sollt Ihr Fragen stellen! Schickt sie per Brief, Email oder gebt sie telefonisch durch, wenn sie ‚Äěvon allgemeinem Interesse‚Äú sind. (Dies gilt in erster Linie f√ľr die Menschen, die die Channelings abonniert haben). Im Grunde geht es immer und immer wieder um Themen, die Euch einfach besch√§ftigen und das Hauptthema dabei ist, wieso das, was Ihr so gerne haben wollt f√ľr Euch oder andere, immer noch nicht in Eurem Leben ist. Sei es Geld, Partner, die Wohnsituation oder dass Ihr Eure F√§higkeiten endlich so ausleben k√∂nnt, wie Ihr das gerne h√§ttet. IHR SELBST SEID ES, die Ihr Euch immer wieder beschr√§nkt, die immer noch unsicher sind, ob Ihr das, was Ihr gerade in Eurem Leben habt, wirklich wollt oder auch nicht, OBWOHL Ihr selbst es dorthin gebracht habt! Wir m√∂chten Euch wirklich ermuntern, diese Fragen durchaus zu stellen, denn wir machen aus jeder Frage etwas allgemein G√ľltiges, was gerade alle Menschen stark betrifft und somit ist die ‚ÄěPrivatsph√§re‚Äú durchaus gewahrt und aber auch gleichzeitig aufgehoben, denn Ihr seid keine privaten Wesen in diesem Sinne mehr innerhalb der alten Gesellschaft, wo Ihr Z√§une um Euch herum aufrichten musstet, um eine Abgeschiedenheit zu erreichen, sondern Ihr seid ja gerade dabei, all diese Grenzen zu sprengen, die Angst zu √ľberwinden und Euch ganz authentisch so zu zeigen, wie Ihr nun einmal seid, um das Versteckspiel zu beenden und andere dadurch zu ermuntern, dies ebenfalls zu tun!

Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unh√∂flich und verweigerte den Engeln, im G√§stezimmer des Haupthauses auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der √§ltere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der j√ľngere Engel fragte, warum, antwortete der √§ltere Engel: "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld.

Der j√ľngere Engel wurde w√ľtend und fragte den √§lteren Engel, wie er das habe geschehen lassen k√∂nnen? "Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend. "Die zweite Familie hatte wenig, und du lie√üest die Kuh sterben."

"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der √§ltere Engel. Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigent√ľmer so von Gier besessen war und sein gl√ľckliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, so dass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen."

Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen. Manchmal ist es genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist.

Dann war da noch die Frage von T. wegen dem Rauchen, was aber allerdings f√ľr alle Arten von Suchten gilt. Sie wollte wissen, wie genau sie das n√§hrt, sie versteht es nicht. Nun, sie w√ľrde es dann verstehen, wenn sie es von heute auf morgen nicht mehr tun w√ľrde, damit n√§mlich w√ľrden ganz pl√∂tzlich viele lieb gewordene Gewohnheiten wegfallen und was w√§re dann anstelle dieser Gewohnheiten zu setzen? Zuerst kommt ein Loch und ein Vakuum und damit auch Gef√ľhle, die durch diese immer wieder ausge√ľbte Gewohnheit sagen wir unterdr√ľckt worden sind. Deutlichst noch einmal: Es ist nichts Schlimmes daran, Schokolade zu essen, zu rauchen, Wein zu trinken, Sport zu treiben, schnell Auto zu fahren oder viel zu arbeiten. Da ist keine Verurteilung in irgendeiner Form. Jeder hat irgendetwas, an dem er glaubt, sich festhalten zu k√∂nnen, scheinbar. Hier sind einfach ganz tiefe Themen aus fr√ľherer Zeit pr√§sent, die immer noch unter der Oberfl√§che herumschwirren und helfen, Gef√ľhle der Unsicherheit, der Einsamkeit und vor allem der Angst, nicht so in Ordnung zu sein, wie man ist, zu bes√§nftigen. All diese T√§tigkeiten werden dann als Ausf√ľllung oder R√ľckzugsm√∂glichkeit benutzt, indem zum Beispiel die Schokolade die w√§rmende, ausf√ľllende Liebe zu sich selbst ersetzen soll oder der Rauch einen vernebelt, so dass man sich dahinter verstecken kann und einfach nicht zugeben muss, dass man gerade gelangweilt oder w√ľtend ist oder einfach nicht mehr auf diesem Platz sitzen bleiben will, sondern viel lieber etwas ganz anderes tun.

Beobachtet Euch einfach dabei! Es geht nicht darum, keine Schokolade mehr zu essen! Es geht nur darum, dass Ihr, wenn Ihr das Gef√ľhl habt, dass Ihr sie essen M√úSST, einfach nur den Moment beobachten solltet, in dem Ihr das Gef√ľhl habt, Ihr M√úSSTET jetzt. Ihr D√úRFT ja! Nur irgendetwas in Euch behauptet, es ‚Äěm√ľsste‚Äú und genau dem schenkt Eure Aufmerksamkeit. Da braucht n√§mlich etwas Liebe, Zuwendung, Anerkennung und Verst√§ndnis und genau dort m√ľsst Ihr einem falschen Glauben aufgesessen sein und dies kompensiert Ihr dann durch eine ‚ÄěErsatzhandlung‚Äú. Euer K√∂rper kann durchaus damit umgehen. Da ist ein so intelligentes System von Energie, Ihr w√ľrdet es nicht f√ľr m√∂glich halten, mit was allem das fertig werden k√∂nnte. Zum Problem wird das ganze erst dann, wenn Ihr glaubt, dass Ihr √ľber Eure ‚ÄěSucht‚Äú (=Suche) eine Krankheit kreiert oder dass Euch Eure Sucht das Leben kosten wird und genau das wird dann auch geschehen, aber nicht weil Euer K√∂rper nicht mit der ‚Äěungesunden‚Äú Lebensweise fertig werden w√ľrde, sondern weil Ihr im Grunde nicht mehr daran glaubt, dass Ihr Gelegenheit habt in diesem Leben noch die zu sein, die Ihr wirklich sein wollt, Euch also selbst innerlich so anzunehmen, wie Ihr gerne von den anderen angenommen werden wollt. Letztendlich k√∂nnte man es nat√ľrlich auch als Flucht bezeichnen und diese Thematik ist momentan √ľberhaupt sehr pr√§sent, sozusagen eine Haupt√ľberschrift dieser Zeit. Also: Wohin oder durch was fl√ľchte ich vor mir, damit ich meine Wunden und Schmerzen nicht anschauen und f√ľhlen muss?

...nun, im Grunde genommen ist die Sache mit dem Atem ganz einfach: Es gibt hier in dieser dritten Dichte IMMER zwei Pole. Diese Sch√∂pfungsebene ist so aufgebaut, indem sich ‚Äď nennen wir es ‚Äď eine Kugel in der Mitte auseinandergeteilt hat und damit zwei Pole geschaffen hat, wie Ihr das ja auch schon an Eurem Planeten sehen k√∂nnt: Einen Pluspol und einen Minuspol. Ihr habt dieses Gegensatzpaar in der Physik, in der Chemie, in der Biologie und in der Mathematik, einfach √úBERALL gegenw√§rtig, auch in Eurer Sprache, indem Ihr unterscheidet, also Gegens√§tze habt wie Tag/Nacht, hell/dunkel, s√ľ√ü/sauer, immer diese beiden Pole, wie zum Beispiel auch m√§nnlich/weiblich. Und zwischen diesen beiden Polen, welche wir auch Himmel und Erde nennen k√∂nnten, kann sich das Spielfeld entfalten, kann Raum entstehen. Auch das Universum ist im Grunde genommen zwischen zwei Polen aufgespannt. Und das gilt f√ľr das allergr√∂√üte, was Ihr Euch vorstellen k√∂nnt bis hin zum allerkleinsten, in Euren Zellkernen zum Beispiel, da ist immer etwas, was lebt zwischen zwei Polen. Wenn man das nun auf den Atem √ľbertr√§gt, dann, ganz klar, hei√üt es, Atem ist LEBEN. Und wenn Ihr das Leben r√ľckw√§rts lest, habt Ihr den ‚ÄěNebel‚Äú. Das eine ist hell, klar, warm, weich und weit und das andere ist dunkel, kalt, zusammenziehend und diese beiden Pole existieren auch in Euren K√∂rpern oder besser gesagt Ihr existiert mit Eurem K√∂rper, Eurer Seele und Eurem Geist zwischen diesen beiden Polen in einem Spannungsfeld. Um dieses Spannungsfeld nun in der optimalen Weise aufrecht erhalten zu k√∂nnen, das hei√üt, dass das, was Ihr Euer System nennt, k√∂rperlich, seelisch und geistig, optimal funktionieren kann, ben√∂tigt Ihr eine ganz bestimmte Grundspannung, n√§mlich eine Verbindung von innen nach au√üen und umgekehrt. Dadurch entsteht so etwas wie ‚ÄěReibung‚Äú und erst mit dieser ‚ÄěReibung‚Äú wird Leben √ľberhaupt m√∂glich. Ihr k√∂nnt nur existieren, indem Ihr eine gewisse Spannung innerhalb Eures K√∂rpers aufrecht erhalten k√∂nnt oder, wenn wir eine Batterie als Beispiel nehmen, wenn Ihr Euch immer wieder aufladet. Ihr atmet also ein und nehmt Lebensenergie auf und atmet aus und gebt diese Lebensenergie, angereichert durch EURE PERS√ĖNLICHEN ERFAHRUNGEN, F√§rbungen und Pr√§gungen, wieder ab (input ‚Äď output!).

Wenn Ihr nun in Ruhe seid oder auch in Bewegung, indem Ihr etwas schneller oder langsamer, je nachdem, atmet und bei Euch seid, ist dieses bestimmte, Euch angemessene Spannungsfeld, immer gew√§hrleistet, indem sich Eure Systeme reibungslos anpassen k√∂nnen zwischen Ruhe und Aktivit√§t. Nun kommt aber der Verstand mit ins Spiel, das, was Ihr Ego nennt. Ihr geht also in den Wald, um dort zu laufen und es begegnet Euch pl√∂tzlich ein wildes Tier. Die Natur hat Euch f√ľr diesen Fall mit einer wunderbaren Sache ausgestattet, n√§mlich mit dem ‚Äěflight- or fight-Mechanismus‚Äú, das hei√üt, eigentlich w√§re dieses wilde Tier gar kein Problem, weil Ihr n√§mlich entweder schneller laufen k√∂nnt als dasselbige oder aber Strategien findet, dieses Tier einfach auszutricksen. Jedenfalls m√ľsstet Ihr kein ‚ÄěProblem‚Äú daraus machen, so etwas gibt es n√§mlich in der Natur nicht. Aber der Verstand versteht sehr gut, eben √ľber Konditionierung, eines daraus zu machen, indem er seine Einmischung aufzwingt. Er schickt in sekundenschnelle Botschaften wie: ‚ÄěDu k√∂nntest dabei sterben! Du k√∂nntest dabei schwer verletzt werden!‚Äú Und so weiter. Und das geschieht in diesem Moment auch, wenn sich Eure Gedanken in einen eigentlich ganz nat√ľrlichen Ablauf, also einem Auf und Ab zwischen zwei Spannungspolen, einmischen? Ihr bekommt einen Stau! Es stockt etwas! Ihr werdet schon festgestellt haben, es wird Euch nicht gelingen, entweder ganz konzentriert √ľber etwas nachzudenken, etwas zu konstruieren oder zu planen und gleichzeitig auf Euren Atem zu achten. Entweder Ihr achtet auf Euren Atem oder aber Ihr denkt konzentriert nach und in dem Moment, wo Ihr Euren Atem beobachtet, k√∂nnt Ihr nicht mehr richtig denken und umgekehrt. Das hei√üt also, immer wenn Ihr ZU SEHR IM VERSTAND seid, wenn der Verstand also nicht nur das Werkzeug ist, um Euch etwas n√ľtzliches einzuspielen, was Ihr zur Bew√§ltigung der anstehenden Situation gerade brauchen k√∂nnt, dann aber wieder verschwindet, sondern wenn Ihr aus welchen Gr√ľnden auch immer in Eurem Verstand haften bleibt, entsteht in Eurem System ein Stau. Ihr h√∂rt zum Beispiel automatisch f√ľr eine bestimmte Zeit auf, zu atmen oder Ihr gew√∂hnt Euch, wenn das ganze √∂fter passiert, √ľber die dabei ablaufende Konditionierung, eine oberfl√§chliche, nur noch in den oberen Lungenspitzen ablaufende Hechelatmung an, etwas ganz Flaches. Damit geschieht auch noch folgendes: √úber diese Unterbrechung Eures nat√ľrlichen Atemrhythmus durch Eure Konditionierungen sperrt Ihr das Hara-Zentrum; Ihr blockiert das Hara-Zentrum vollkommen. Denn wir hatten Euch auch schon erz√§hlt, dass nur √ľber das Hara-Zentrum das, was Ihr Leben nennt, √ľberhaupt erst hereinkommen kann, weil Ihr dort √ľber die Nabelschnur mit Eurer Mutter verbunden wart. 

Indem Ihr im Laufe der Zeit Eure nat√ľrliche, vollst√§ndige Bauchatmung aufgebt, die Ihr als S√§ugling noch ganz selbstverst√§ndlich aus√ľbt, auch wenn Ihr dann schon durch das Geburtstrauma gegangen seid, n√§mlich so einzuatmen, dass sich zuerst der Bauchraum w√∂lbt und damit s√§mtliche inneren Organe und vor allem der Darm massiert werden, das Hara-Zentrum, sich nach au√üen w√∂lbt und damit automatisch das Zwerchfell und die Lunge mit nach oben gehoben werden, und Ihr dann eigentlich nichts mehr zu tun braucht, als nur mehr LOSZULASSEN, denn damit begibt sich alles wieder von selbst in den normalen Ruhe- bzw. Ausgangszustand und Ihr seid wieder mit der Erde verbunden, habt Ihr also das Dilemma, dass Euer K√∂rper (und damit auch die Seele und der Geist) mit der Zeit durch Eure falsche Atmung und Lebenseinstellung krank werden und sich irgendwann fr√ľhzeitig verabschieden, ohne dass Ihr EUER Leben voll gekostet habt.  

Ja, nat√ľrlich und selbstverst√§ndlich gibt es auch ganz bestimmte Temperaturver√§nderungen innerhalb dieses Atemzyklus. So, wie Ihr friert oder schwitzt oder manchmal kalte oder warme H√§nde oder F√ľ√üe habt, so hat jedes Organ auch eine optimale Betriebstemperatur, unter deren Bedingungen es wirklich 100 %ig seine Leistung erbringen kann. Wenn die Temperatur eines Organs oder eines Energiekreislaufs (Meridiane genannt) innerhalb Eurer Selbst nur um einen geringen Bruchteil von Graden abweicht, dann bedeutet das f√ľr dieses Organ oder f√ľr diesen Energiekreislauf Stress, absoluten Stress. Und wie regelt der K√∂rper nun diese Organtemperierung, von Fall zu Fall verschieden und immer autonom? √úber den Ph-Wert Eures Blutes. Und wie reguliert Ihr den Ph-Wert Eures Bluts? √úber Euren Atem! Und darum hei√üt es auch, wenn ein Mensch ‚Äěsauer‚Äú ist, wenn also die Organe, der Atem oder die meisten Zellen √ľbers√§uert sind, dann kann er nicht mehr richtig funktionieren, dann wird er krank, dann entsteht ein Milieu, das Bakterien und Viren keinen Einhalt mehr gebieten kann. Wenn ein Mensch basisch (oder freundlich) ist, dann stimmt auch der Atem, dann stimmt die seelische Ausgeglichenheit und so weiter und das werdet Ihr immer wieder feststellen, dass Ihr im Laufe Eures Lebens zwischen diesen beiden Polen, also sauer bzw. basisch, immer wieder hin- und herschwankt. √úber den Atem kann also der Ph-Wert des Bluts kontrolliert werden, genauso wie √ľber Eure Gedanken oder aber auch √ľber Euer Essen. Nun, die Masse der Menschen versucht es leider ‚Äěnur‚Äú √ľber die Nahrung, nur um dann ganz verzweifelt feststellen zu m√ľssen, dass es auf Dauer so nicht klappt, denn sie halten dann zwei Wochen ihre ‚ÄěDi√§t‚Äú durch, aber dann kam ihnen wieder die Geburtstagstorte dazwischen... Sie versuchen es auch oft √ľber die Gedanken und wollen nur noch positiv denken, stellen aber dann fest, dass sie dazu √ľber l√§ngere Zeit nicht in der Lage sind, denn wie soll ich denn positiv denken, wenn mein Partner mich verl√§sst, mir mein Job gek√ľndigt wird und mir mein Arzt sagt, ich h√§tte Krebs? Also, so kann es auf Dauer nicht befriedigend funktionieren, es KANN letztendlich nur √ľber das einfachste aber auch Elementarste eures Seins funktionieren, n√§mlich √ľber Euren Atem. Ihr k√∂nnt √ľber Euren Atem Euren K√∂rper beeinflussen, Eure Gef√ľhle und Euren Geist. Jeder Mensch wei√ü, dass vermehrte k√∂rperliche Leistungen oder vermehrte geistige Leistungen oder aber auch Sorgen und Stress in der Seele dem System vermehrt Sauerstoff entziehen und wenn Ihr Sorgen habt, wenn Ihr √ľbers√§uert seid oder wie auch immer, dann habt Ihr chronischen Sauerstoffmangel im Blut und im Gehirn und damit geht es Euch immer nur noch schlechter. Wenn Ihr dann noch chemische Medikamente zu Euch nehmt (h√∂chst sauer!) oder Euch selbst unter Druck setzt, weil Ihr Euch auch wieder nicht so annehmen k√∂nnt, wie Ihr seid, sondern glaubt, Ihr brauchtet Euch nur zu ‚Äěver√§ndern‚Äú, und alles w√§re gut, k√∂nnt es aber nicht, dann schickt Ihr damit noch mehr S√§ure in Euren K√∂rper und das ganze wird schnell zu einem Teufelskreis.

 

Egal, was auch immer ist oder sein mag: Gew√∂hnt Euch f√ľr gewisse Zeiten am Tag an, einfach immer nur ganz ruhig, langsam und BEWUSST zu atmen, tief. Aus dem Bauch heraus, angefangen unten im Hara-Zentrum, indem sich zwischen der Niere und dem Nabel (zwischen zwei Polen!) der Bauch aufspannt, also aufbl√§ht, er f√ľllt sich, sich weiter durch die Dehnung das Zwerchfell aufw√∂lbt, die Lungen gef√ľllt werden, das Herz massiert wird und wenn Ihr oben angekommen seid, lasst einfach los! Seid Ihr dann ganz wieder unten angekommen, wenn also der Atemzug vollst√§ndig abgeschlossen ist, bleibt einfach einen Moment in dieser damit entstehenden Leere, in der gar nichts ist. Zwingt Euch nicht, forciert es nicht, ganz leicht. Und wenn der K√∂rper das Gef√ľhl hat, wieder einatmen zu wollen, geschieht das ganz von selbst. Ihr braucht NICHTS zu TUN! Seid einfach nur da und pl√∂tzlich beginnt der vollst√§ndige Kreislauf wieder von neuem. Ihr braucht nicht einmal Euren Atem irgendwie zu lenken, seid einfach nur in Eurem K√∂rper anwesend. Ihr werdet feststellen, je l√§nger Ihr das praktiziert, desto ruhiger, zentrierter, und ausgeglichener werdet Ihr werden. Es wird Euch zudem immer mehr Spa√ü machen, Ihr werdet Euch f√∂rmlich danach sehnen. Au√üerdem wird Euer K√∂rper (und damit automatisch auch Eure Seele!) immer elastischer, energiegeladener und j√ľnger werden UND Ihr werdet immer mehr IHR SELBST. Ihr k√∂nnt immer mehr erkennen, wo Ihr das, was Ihr bisher gelebt habt, gar nicht wirklich wart, sondern dass das Atemmuster, das Ihr vielleicht schon seit zwanzig Jahren unbewusst hattet, die Angstatmung Eurer Mutter war oder die ‚ÄěHeldenatmung‚Äú Eures Vaters (Bauch rein ‚Äď Brust raus!). Ihr werdet EUREN eigenen Atemrhythmus finden und das ist das wunderbarste, was Ihr auf diesem Planeten entdecken k√∂nnt: ICH BIN! Und wenn Ihr lauft oder Euch anstrengt oder gerade diskutiert, dann werdet Ihr bemerken, dass es immer mehr einen Teil in Euch gibt, der Euch dabei beobachtet, WIE Ihr gerade atmet, wo Ihr ganz schnell merkt, wenn Ihr wieder einmal den Atem angehalten habt, um Euch zu sch√ľtzen. Aber beurteilt und wertet das nicht, sondern beobachtet es einfach nur. Wenn Ihr diese Muster langsam aufdeckt und dabei einfach ganz normal weiter atmet, ruhig, tief und langsam, werdet Ihr feststellen, dass sich im Lichte Eures Bewusstseins St√ľck f√ľr St√ľck diese ganzen ‚Äěfalschen‚Äú alten Muster aufl√∂sen. Und mit den falschen Atemmustern auch die falschen Bed√ľrfnisse, zum Beispiel die Suche nach Dingen, die Euch nicht wirklich zutr√§glich sind. Auch die falschen Menschen werden pl√∂tzlich aus Eurer Umgebung verschwunden sein und all Eure Mangelzust√§nde oder alles, was Euch bisher Sorgen oder Probleme bereitet hat. Und das wiederum schlie√üt den Kreis zu dieser uralten Weisheit: ALLES IST EINFACH! Indem Ihr einfach mit dem seid, was ist, was auch immer es sein mag, und das hei√üt, es zu akzeptieren, es anzuerkennen, es so sein zu lassen, wie es ist, und einfach im Hier und Jetzt seid und an diesem Punkt weiter atmet, kommt Ihr zu dem, was Euch wirklich entspricht, kommt Ihr zu dem, was Ihr wirklich SEID, weil Ihr keinen Widerstand mehr aufwendet.

 

Atemmuster und Widerstand: Wenn Ihr Widerstand gegen etwas habt, dann spannt Ihr Euch an, Ihr versucht also, den Atem zur√ľckzuhalten, Ihr wollt also nichts mehr hergeben. W√§ret Ihr in Eurer Mitte, k√∂nntet Ihr das, was da auch immer ist, einfach sein lassen und ein- und ausatmen. Aber wenn Euch etwas gegen den Strich geht, weitert Ihr Euch, das auch anzunehmen, Ihr wollt ihm also keine Energie mehr schenken und haltet den Atem automatisch an. Aber WEM schadet Ihr damit? Nur Euch selbst, niemals dem, gegen was Ihr Widerstand entwickelt habt. Alle Kampfsportarten, alle Techniken des Yoga, basieren auf diesen Atemprinzipien des ruhigen, langsamen Bauchatmens. Ihr k√∂nntet Muskelkr√§fte entwickeln, die Euch ein Auto schlagartig mit Leichtigkeit hochheben lassen w√ľrden, wie das manche von Euch im Schockzustand schon erlebt haben, nur √ľber Euren Atem! Ihr k√∂nnt Euer Kreuz, Eure Lendenwirbels√§ule, Eure Bandscheiben oder was auch immer gar nicht kaputt machen, wenn Ihr nur richtig atmet. Und zwar nicht so, wie es in irgendwelchen gut gemeinten Wirbels√§ulen-/Gelenk-Ratschl√§gern, nein, Ratgebern steht, sondern wie IHR das Gef√ľhl habt, das es Euch entspricht. IHR seid gefragt, nur Ihr! Der sagt dies, der andere jenes... Wenn es Euch gut tut, macht es, aber wenn Ihr bemerkt , nein, das ist nicht meines, dann lasst es bitte. Wenn Ihr krank seid, wenn Ihr m√ľde seid, wenn Ihr Euch belastet f√ľhlt: ATMET. Geht einfach hin und atmet. 

Ja, und das mit der Geburt ‚Äď Frederick Leboyer hat das sehr wohl erkannt -, in dem Moment, wo der kleine Mensch den Mutterleib verl√§sst, sollte man ihm bitte die Gelegenheit geben, seinen EIGENEN Atemrhythmus zu finden und dieses Kind WIRD innerhalb von drei Minuten, denn l√§nger k√∂nnte es ohne Atem nicht sein, seinen eigenen Atemrhythmus finden. Indem man aber sofort wieder die Matrix der Angst auf dieses Kind √ľbertr√§gt, indem man ja nur das ‚ÄěBeste‚Äú f√ľr das Kind will und das Kind ja SOFORT atmen sollte, weil es ja sonst sterben k√∂nnte, √ľbertr√§gt man lediglich schon in den ersten Minuten des jungen Lebens die Angst und das fehlende Vertrauen ins Leben auf das Kind. Dieses Kind wird dann eben √ľber einen Inkubator oder diesen ber√ľhmten Klaps auf den ‚ÄěHintern‚Äú (der Zentrale Energieversorgungsbereich zwischen Hara-Zentrum und Niere!) dazu gezwungen, sofort zu atmen. Stellt Euch vor, Ihr w√ľrdet in die T√ľrkei fliegen, aus dem Flugzeug aussteigen und der Zollbeamte, der Euch als erstes sieht, w√ľrde Euch sofort, anstatt etwas zu sagen, eine runterhauen... Wie w√ľrdet Ihr empfinden? Niemand kann dahinter eine freundliche, einladende Geste feststellen oder? Und ein kleines, hilfloses Kind √ľberhaupt schon gar nicht. Also werdet Ihr sofort mit der Saatangst konfrontiert: ‚ÄěEs ist wirklich gef√§hrlich, hier zu leben!‚Äú und Eure Atmung wird sofort damit gekoppelt werden: ‚ÄěWenn ich voll und tief atme, dann k√∂nnte mir wieder etwas geschehen, ich k√∂nnte also einen ‚ÄöSchlag‚Äô bekommen!‚Äú. Es ist eine Botschaft, die dann in allen m√∂glichen Arten und Verzweigungen sich in Eurem System ausbreiten wird. Also das Ich sein, das eigene Potential zu leben, das ist gef√§hrlich! Jetzt √ľbertragt das einmal auf Euer Leben und auf Eure Gesellschaft: Individuum zu sein = gef√§hrlich! Nicht in der Herde zu sein, nicht zu funktionieren, sich entgegenzustellen = gef√§hrlich! Das eigene Leben, das eigene Potential zu leben = gef√§hrlich! Es bedeutet also Schmerz und so richtet Ihr eben Euer Leben von Geburt auf an danach aus, den Schmerz zu VERMEIDEN (indem Ihr nicht mehr voll atmet!). Wenn Ihr nicht voll atmen k√∂nnt und Sexualit√§t aus√ľbt, werdet Ihr feststellen, dass Ihr niemals ein volles Erlebnis dessen haben k√∂nnt, was Ihr Orgasmus nennt (Orgasmus = Organismus). Das hei√üt nicht, sich mit irgendjemandem gegengeschlechtlichen auf eine ebene Fl√§che zu begeben und zwischen Euch Reibung zu erzeugen, um Euch dann entladen zu k√∂nnen, was √ľbrigens ein Prinzip ist, das auch Euren herk√∂mmlichen Motoren entspricht, um dann diese Spannung neu aufbauen zu k√∂nnen. Ihr br√§uchtet volle Atmung und freie R√§ume, um diese Energetik wirklich GANZ in Euren K√∂rpern aufnehmen zu k√∂nnen. Also atmet! Und Ihr werdet feststellen, je tiefer und voller Ihr atmet, desto ‚Äěorgastischer‚Äú werdet Ihr Euch f√ľhlen. Nicht nur ‚Äěda unten‚Äú, sondern in Eurem ganzen K√∂rper und in Eurem ganzen Sein, weil Ihr endlich mit der vollen Menge Eurer Energie durchflutet werdet.

Das mit dem hei√ü und kalt in den Meridiansystemen ist eigentlich auch ganz einfach zu erkl√§ren: Wenn Du zum Beispiel sagst, Deine ganze Aufmerksamkeit richtet sich auf etwas Bestimmtes, zu 100 %. Glaubst Du, dass dasjenige dann hei√ü oder kalt wird dadurch? 

Es wird warm. 

Es wird warm, weil Du Deine Liebe und Deine Aufmerksamkeit darauf richtest. Wenn Du nun Deine ganze sorgenvolle, √§ngstliche Aufmerksamkeit darauf richtest, Dich AUFRECHT zu erhalten, also so zu tun, als w√§rest Du ein gerader, aufrichtiger Mensch, ein starker Mensch, der alles wei√ü und immer und immer wieder mit allem fertig werden kann, innen drin sieht es aber oft ganz anders aus, da ist das kleine, √§ngstliche Kind (die Bandscheiben), die jedes Mal zusammengepresst und gezwungen wird und zum Durchhalten gepeitscht, dann habe ich eigentlich gar keine Luft mehr, das hei√üt, ich kann nicht mehr, ich bin m√ľde, ich bin ersch√∂pft, ich bin LEER (ausgeatmet), mache aber trotzdem immer weiter... Was soll dann anderes geschehen, als dass die Wirbels√§ule √ľberhitzt wird? Weil die ganze Aufmerksamkeit auf das √úberleben gerichtet ist. Und indem die Wirbels√§ule √ľberhitzt ist, beginnen sich langsam im ganzen K√∂rper disharmonische Zust√§nde auszubreiten. Ihr wisst ja, aus der Wirbels√§ule kommen die ganzen Spinalnerven heraus, welche Eure ganzen Systeme versorgen. Wenn da aber bereits Chaos herrscht, wie sollten von dort aus noch konkrete, ordentliche Botschaften weitergeleitet werden? Wenn ein Herz zu kalt ist, dann kann es sich f√ľr nichts erw√§rmen, dann ist es egozentrisch, dann ist es narzisstisch. Wenn ein Herz aber zu hei√ü ist, dann ist es zu ‚Äěleidenschaftlich‚Äú, das hei√üt, es schafft f√ľr sich Leiden. Wenn die Leber zu warm ist, dann kann sie die Stoffe nicht mehr richtig aussch√ľtten, die Ihr in Eurem System braucht, um etwas aufzuspalten, dann wird sie das ganze nur schnell durchschleusen und Ihr werdet Durchfall bekommen, Ihr k√∂nnt also die Inhalte, welche Ihr eigentlich verdauen solltet, nur noch sofort verwerfen. Ist sie aber zu kalt, dann kann das Gegenteil vorkommen und so weiter. Es w√ľrde hier wirklich zu weit f√ľhren, n√§her darauf einzugehen. Ihr solltet ‚Äď viele von Euch kennen das auch aus dem Autogenen Training ‚Äď einen warmen Bauch und einen k√ľhlen Kopf haben. Und es gibt auch diesen Ausdruck: ‚ÄěEinen k√ľhlen Kopf bewahren‚Äú. Bei Euch ist es aber oft gerade umgekehrt: Ihr habt meistens einen hei√üen Kopf vom vielen Danken und einen kalten Bauch. Ja, wir wissen, es ist sehr viel auf einmal, aber f√ľhlt es einfach durch und atmet dabei. Eigentlich ist der Atem Eure R√ľckverbindung zu dem, was Ihr wirklich seid und die Gew√§hrleistung daf√ľr, dass Ihr Euch in diesem Moment zwischen den beiden aufgespannten Polen von Himmel und Erde auf diese Art und Weise bewegen k√∂nnt. Der letzte Atemzug gew√§hrleistet f√ľr Euch, dass Ihr diese Pole f√ľr Euch schlie√üt und diese Ebene verlasst.